Heath Ledger, 28, tot

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Heath Ledger

4. April 1979 – 22. Januar 2008

Am 14. September 2006 bloggte ich hier ganz begeistert über den Film Brokeback Mountain, in dem Heath Ledger einen schwulen Cowboy spielte. Jetzt ist er tot. Schlappe 28 Jahre hat er nur gepackt, daran gemessen lebe ich nun schon mein drittes Leben. Man fand ihn tot neben seinem Bett. Ein paar Pillendosen mit Schlafmitteln waren (leider) auch im Zimmer (bei wem nicht?). Womit der Spekulation Tür und Tor geöffnet ist. Die Boulevardpresse lebt davon. Auch vom Tod. Man kennt das.

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Schweigen & Schreiben

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Schweigen & Schreiben

Es ist zwei Wochen her, daß ich hier den letzten Beitrag Kamine & Krematorien veröffentlichte. Danach versank ich wieder mal in Schweigen. Trauer und Tränen versiegelten mir Lippen und Augen. Jedes Wort sinnlos, jede Tat sinnlos, weil ohnehin alles unaufhaltbar in den Abgrund des Todes driftet. Macht es da einen Unterschied, ob ich hier eines Satz schreibe oder ihn schweige? Der Allesfresser Tod frißt geschriebene wie geschwiegene Sätze, ist ihm einerlei, ihm schmeckt alles, selbst die letzten in Stein gemeißelten Worte nagt er letztlich aus unseren Grabsteinen. Und was bleibt dann noch von uns übrig? Absolut nichts.

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Kamine & Krematorien

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Kamine & Krematorien

! Ticket to Heaven – Highway to Hell ?

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Dire Straits – Ticket To Heaven

Viele fragen mich, wie man in einer so düsteren Welt wie meiner überhaupt leben geschweige denn überleben kann.

  • Punkt 1: Ich habe mir mich nicht ausgesucht: Ich wurde in mich und damit in eine extrem sensible Existenz hineingeboren, die ich allerdings seit jeher heiß liebe und gegen alle Angriffe von außen erbittert verteidige, weshalb es anderen auch absolut unmöglich ist, diese Festung zu zerstören.
  • Punkt 2: Ich habe mir diese Welt nicht ausgesucht, sie wurde mir vom Serienkiller Tod aufgezwungen, gegen den ich als Tod vor dem Tod allerdings immer schon entschlossen ins Feld gezogen bin. Er hat also auch weiterhin mit mir und damit auch damit zu rechnen, daß ich ihm auch künftig potentielle „Klienten“ abspenstig machen werde.
  • Punkt 3: So düster, wie es von außen scheinen mag, ist meine Welt gar nicht. Ich habe nach wie vor starke Verbündete und strahlende Lichtbringer. Nur sind sie fast alle tot. Für andere. Für mich jedoch sind sie alle höchst lebendig und äußerst hilfreich. Sie nehmen mich jederzeit helfend an der Hand, wenn ich mich in dem unendlichen Labyrinth dieses viel zu oft völlig undurchschaubaren Lebens wieder mal hoffnungslos verirrt habe. Und sie sprechen und singen Tag und Nacht zu mir, wenn ich das will – von welchem (lebenden) Menschen kann man das schon sagen – oder gar erwarten?

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Begegnung der sektiererischen Art

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Begegnung der sektiererischen Art

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Bob Dylan – Everything Is Broken

Ich mußte raus, da mich die Trauer um meine Familie wieder mal einholte und absolut arbeitsunfähig machte. Der Gedanke, daß ich all die Menschen, die mir der Tod in kürzester Zeit blitzschnell entriss, nie mehr wiedersehe, läßt mich immer wieder vor Entsetzen erstarren. Dieser Gedanke ist einfach zu groß und ich bin zu klein. David und Goliath. David hat gewonnen, okay, aber eine Garantie gibt es dafür nicht. Der Ausgang dieses ungleichen Kampfes ist immer wieder ungewiß. Ich gehe dann spazieren, falls ich das noch schaffe (manchmal schaffe ich es nur noch bis ins Bett, wo ich dann in einem Meer von Tränen, Blues und Whisky absaufe), höre todtraurigen Bluesern und Losern zu, hänge meinen melancholischen Gedanken und Gefühlen nach und sehe sehnsüchtig den Wolken beim Ziehen zu – ob es da, wo sie hin wollen, wohl wärmer und friedlicher ist?

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Frohes Fest – Happy Holidays – Joyeux Noël – Wesolych Swiat

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! Frohes Fest ! Happy Holidays ! Joyeux Noël ! Wesolych Swiat !

Ich wünsche allen Freunden des Eisbrecher.Net(zwerks) ein frohes und friedliches Fest im Kreise Ihrer Lieben! Gleich sechs meiner Lieben wurden in den letzten beiden Jahren vom Serienkiller Tod erbarmungslos hingerichtet. Mit dem Gedanken und Gefühl, sie alle nie mehr wiederzusehen, komme ich bis heute kaum klar. Zu „feiern“ gibt es für mich daher schon lange nichts mehr, ich freue mich allerdings immer wieder riesig über jeden Tag, an dem ich mit gewohnter Eisbrecher-Power denken und arbeiten und mich und andere weiterentwickeln kann.

Nur im Willen zur Verwandlung ist das Leben. Leben ist Arbeiten. Arbeiten ist ein Inneres in ein Außen bringen. Dieses Innere verwandelt notwendigerweise immer dieses Außen.

Ludwig Hohl

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Pic Of The Day – staunen statt schiessen!

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Pic Of The Day @ WebKompass

Meine Erotik-Seite pix2day besteht bekanntlich aus zwei Bereichen: einem öffentlichen und einem privaten. Der öffentliche Bereich Lovers @ pix2day ist für jeden frei zugänglich, der private Bereich Members @ pix2day ist den Mitgliedern vorbehalten. Diese Zäsur soll zum einen etwas Geld für die viele Arbeit, die ich mir mit pix2day mache, auf mein Konto spülen, dient zum anderen aber auch dem Schutz vor den ewigen Nachstellungen der Kripo: Möschen ohne Höschen? Ja bitte!

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Auf Leben & Tod

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Blüht ein Baum,
so blüht so gut der Tod in ihm wie das Leben.

Rainer Maria Rilke

Heute ist der 2. Todestag meines Vaters. Andere pilgern zu solchen Anlässen in die Kirche oder auf den Friedhof und zünden eine Kerze an. Ich lasse in Bluesdiary ein Lied erklingen und widme es dem Andenken meines Vaters:

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Tindersticks – Dying Slowly

Mein Vater wollte nicht sterben, er mußte. Er kämpfte bis zum Schluß tapfer gegen den Tod. Vergebens. Wie ließe sich der kalte Tod besser bekämpfen als mit heißem Leben? Und was ist heißer als in glühender Liebe aufflammendes Fleisch? Aus dem irgendwann wieder neues Leben sprießt? Also trauern wir heute um meinen Vater und feiern das Leben mit vier neuen Fotogalerien heißer Mädchen, die auch meinem Vater gefallen hätten.

MET ART 25 – 28 @ pix2day

„Monde und Jahre vergehen und sind immer vergangen,
aber ein schöner Moment leuchtet das ganze Leben hindurch.“

Franz Grillparzer

Mehr schöne Momente @ WebKompass

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Welttag zur Beseitigung Armut am 17.Oktober

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Alle die Verrückten, die Verfluchten,
die Verbrecher sind Kinder gewesen, haben gespielt wie du,
haben geglaubt, daß etwas Schönes sie erwarte.

Cesare Pavese

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Spencer Bohren – Have Mercy

Am 10. Oktober, also vor exakt einer Woche, habe ich Sie hier an den Welttag der Seelischen Gesundheit erinnert. Hier und heute nun will ich Ihre Aufmerksamkeit auf den Welttag zur Beseitigung der Armut lenken. Von Joseph Wresinski, dem Gründer der Menschenrechtsbewegung initiiert, erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen 1992 den 17. Oktober zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut.

Die UN machen damit auf das Schicksal jener Menschen aufmerksam, die in extremer Armut leben, das heißt von weniger als einem US-Dollar pro Tag: derzeit sind das 1,2 Milliarden Menschen. Und 2,8 Milliarden Menschen, also fast jeder zweite Mensch auf der Welt, muß mit zwei US-Dollar pro Tag auskommen. Schätzungsweise 840 Millionen Menschen leiden an nagendem Hunger und 24.000 Menschen, viele davon Kinder, sterben täglich daran. Hunger beeinträchtigt die Lernfähigkeit von Kindern, und Menschen, die Hunger leiden, sind extrem anfällig für Krankheiten und ihre Arbeitsfähigkeit ist stark eingeschränkt.

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Rückblick & Ausblick

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Bitte mehr Blumen während des Lebens,
denn auf den Gräbern sind sie vergebens.
Deutsch

Silvester habe ich ganz unspektakulär verbracht: allein. Mir ist schon lange nicht mehr nach Feiern zumute, hat doch der Tod in nur einem einzigen Jahr gleich fünf liebe Menschen aus meinem Leben in den Abgrund der Gräber gerissen und in mein Herz viele tiefe, unheilbare Wunden geschlagen, die jämmerlich bluten. Seither lebe ich Im Niemandsland zwischen Leben und Tod und versuche Im Nebel einigermaßen die Orientierung zu behalten, um nicht auch taumelnd und torkelnd in den Abgrund des Todes zu stürzen. Aufrecht gehen kann ich schon lange nicht mehr, aber auch auf den Knien rutschend und auf dem Bauch robbend kommt man schließlich voran…

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