Operieren & kassieren – Ein Klinik-Daten-Krimi @ ARD

Operieren und kassieren @ ARD

Sie glauben an das Gute im Menschen? Ich auch. Aber ich weiß auch von der Gier des Menschen. Sie glauben Ärzte seien Ihrer Gesundheit verpflichtet? Ich auch. Aber ich weiß auch von der Gier der Mediziner. Der Raubtierkapitalismus macht Menschen zu Raubtieren, die nach Geld, Geld und noch mehr Geld gieren. Was einmal mehr die erschreckende und erschütternde WDR-Reportage dokumentiert.

In Deutschland entscheidet häufig allein der Wohnort darüber, ob ein Patient operiert wird oder nicht. Das ist das Ergebnis einer aufwendigen Recherche und Datenanalyse im Auftrag des WDR.

Ein milliardenschweres Gesundheitssystem ohne Kontrolle. Menschen werden operiert, die es nicht brauchen. Ob Rücken, Hüfte oder Herz, oft geht es bei Operationen um Geld, nicht um Gesundheit. Die Gewinner sind geschäftstüchtige Kliniken und Ärzte. Die Verlierer die Patienten.ARD

Zuviel schlucken oder Weise wählen – Teil 4

Medikamente sollen uns ein langes, gesundes Leben bescheren. Doch die Pharmaindustrie bringt mehr Menschen um als die Mafia, sagt der dänische Mediziner Peter C. Gøtzsche – und fordert für die Branche eine Revolution. In seinem Buch „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität“ übt er heftige Kritik an der Branche. – SZ

Es war ein Kulturbruch: Ende Juni 2016 legten 54 Pharmakonzerne erstmals offen, wie viel Geld sie an Ärzte in Deutschland zahlen. 575 Millionen Euro flossen demnach im vergangenen Jahr an mehr als 71.000 Ärzte und Fachkreisangehörige wie Apotheker sowie 6200 medizinische Einrichtungen. Ein knappes Drittel dieser Ärzte hat zugestimmt, dass die an sie geleisteten Zahlungen veröffentlicht werden dürfen.

Spitzenreiter unter den namentlich bekannten Geldempfängern ist ein Arzt in Essen: Hans Christoph Diener hat im vergangenen Jahr mehr als 200.000 Euro für Vorträge, Beratung, Fortbildungsveranstaltungen und Spesen erhalten. Auf Platz zwei folgt der Bonner Mediziner Jürgen Rockstroh mit 148.000 Euro, auf Platz drei der Bochumer Diabetologe Michael Albrecht Nauck mit 128.000 Euro und auf Platz vier der Diabetologe Thomas Forst aus Mainz mit 100.000 Euro.

Dass diese Ärzte an der Spitze stehen, heißt nicht, dass sie deutschlandweit auch die meisten Zuwendungen bekommen haben. Sie sind nur die Ranglistenführer jener Ärzte, die sich freiwillig an der Initiative beteiligen – und haben damit auch eine wichtige Vorreiterrolle in den Bemühungen um mehr Transparenz. – Spiegel

Korrupte Ärzte

Herzlich : Rudis Filmpalast : Willkommen

Unsere Augen verschaffen uns eine Menge Freuden.
Robert Walser

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