Bücher schenken – nicht nur an Weihnachten

Zündet man eine Kerze an, erhält man Licht. Vertieft man sich in Bücher, wird einem Weisheit zuteil. Die Kerze erhellt die Stube, das Buch erleuchtet das Herz. – Chinesisch

Der SPIEGEL empfiehlt: Diese 24 Bücher könnten Sie verschenken. Und die FAZ mag’s bebildert: Bildbände für Weihnachten : Bitte blättern. Weitere Anregungen finden Sie natürlich auch in meiner Eisbrecher-Bibliothek. Und wenn Sie immer noch zwischen Buch & eBook schwanken, hilft Ihnen Alexander Plaum mit seiner Hymne aufs Tablet auf die Sprünge: Mein Tablet-Jahr oder: Wie ich doch noch zum (halbwegs kritischen) Digital-Avantgarde-Fanboy wurde.

Wie kann es sein, dass jemand, der als Referent für Marketing und PR beim O’Reilly Verlag arbeitet, sich als Technik- und Tablet-Spätzünder outet? Alexander Plaum erklärt sich mit einer Liebeserklärung an das Nexus 7 in einem persönlichen Jahresrückblick der etwas anderen Art selbst.

Seit spätestens Ende Januar 2013 bin ich totaler Sieben-Zoll-Tablet-Junkie. Was anderen Gerätschaften über Jahre hinweg nicht gelingen konnte, weil sie zu groß waren (diverse Laptops, die ersten iPads) oder zu klein (diverse Telefone) oder in ihren Nutzungsmöglichkeiten extrem eingeschränkt (E-Reader halte ich genau wie Handheld-Konsolen und Stand-Alone-Navigationsgeräte eher für eine technologische Sackgasse, pardon), das gelang diesem Nexus-Ding jetzt im Multi-Touch-Handumdrehen: Es wurde mein multimedialer Begleiter in der Bahn, auf der Couch, im Bett – kurz: in allen Lebenslagen, die keinen „vollwertigen” Rechner mit Peripherie zulassen. Letzterer ist tatsächlich noch immer mein Lieblingsgerät, weil ich nur dort das Gefühl habe, vollständige Kontrolle zu haben und wirklich effizient arbeiten zu können. Aber das ist eine andere Geschichte.

Das Nexus 7 hat jedenfalls meine Mediennutzungsgewohnheiten noch einmal vollständig umgekrempelt (was bestimmt auch anderen hochwertigen Sieben-Zoll-Tablets gelungen wäre, ich bin kein Google-Evangelist). Seit ich das Tablet habe, lese ich viel mehr und viel öfter.  Schon ein gutes Dutzend Romane habe ich dieses Jahr ganz nebenbei digital verschlungen – darunter etliche Schinken, die ich sonst nie mit mir herumgeschleppt hätte.

Zeitgleich mit dem E-Book-Rausch manifestierte sich dann eine fast vollständige, lang herbeigesehnte Abkehr von klassischen Printmedien. Die fasse ich jetzt nur noch an, wenn es entweder wirklich keine Alternativen gibt, der Inhalt über alle Maßen interessant erscheint oder ich dem Verlag aus welchem Grund auch immer sein Retro-Publikationsmodell verzeihen kann. Meine Literatursammlung liegt jetzt schon zu knapp 50 Prozent im EPUB-Format in der Wolke, die gedruckten Versionen habe ich in rauhen Mengen gespendet beziehungsweise verschenkt. Verzückt haben meine Regale aufgeatmet.

Vom Tablet stark begünstigt ist ansonsten das Revival meiner Newsfeed-Abos: Dank Sieben-Zoll-Format und schick gestalteter Web-Dienste wie Feedly ersetzt das RSS-Karussell jetzt wirklich (fast) jede Zeitung. – Alexander Plaum @ t3n

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Je mehr der Mensch weiß, um so stärker ist er. Und wenn der Mensch weiß, wie groß und erhaben das Ziel ist, das er sich selbst gesetzt hat, ist er noch stärker. – Maxim Gorki

! Lesen macht stark : Sie auch !

Auch ich bin vernarrt in mein Puls-Tablet, mit dem ich schon unzählige eBooks gelesen und jede Menge Musik gehört habe. Ich würde mir nie einen Kindle Fire oder Kindle Paperwhite kaufen, weil ich nicht gerne in Amazons Kopierschutz-Knast sitze. Ich bin ein freiheitsliebender Mensch und liebe daher meine nach allen Seiten offenen eBook-Reader: das Puls-Tablet, das Asus MeMo Pad & den Sony Reader PRS-T2. Auch auf meinem Smartphone Cubot Note S lassen sich ePubs hervorragend lesen. Sie schwanken immer noch zwischen Buch oder eBook? Nicht doch. Ich habe mich längst entschieden. Sollten Sie auch tun.

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! Liebt das Buch !

Liebt das Buch, es erleichtert euch das Leben: es hilft als guter Freund, euch in dem bunten und stürmischen Wirrsal der Gedanken, Gefühle, Geschehnisse zurechtzufinden; es lehrt euch, den Menschen und euch selbst zu achten; es beschwingt Geist und Herz durch Liebe zur Welt und zum Menschen. – Maxim Gorki

Rudi liest gern & viel

Lesen stärkt die Seele.
Voltaire

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Wenn es mir schlecht geht, gehe ich nie in eine Apotheke,
sondern zu meinem Buchhändler.
Philippe Dijan

Lesen ist wichtig. Es bedeutet, aus der Gesellschaft auszubrechen. Man sitzt mit einem guten Buch in einem alten Stuhl, hat sein Handy ausgestellt, kein Internet, seine Ruhe und liest einfach. Wunderbar. Auf dem iPad muss man ständig der Versuchung widerstehen, seine Mails zu checken oder angerufen zu werden. Und dann fragt noch jemand per Skype „Hallo, wie geht’s dir?“ Dauernd wird man unterbrochen und kann sich kein bisschen konzentrieren. Die Jugendlichen leiden alle unter der neuen Krankheit des Aufmerksamkeitsdefizit-Syndroms. Da bahnt sich die nächste Katastrophe an. – Frédéric Beigbeder

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! Lesen macht seXXXy – Sie auch !

Für mich gibt es heute nichts Anziehenderes
als eine Frau, die liest.
Jonathan Franzen

Und wenn Sie beim Lesen gerne gute Musik hören, Bluesdiary hat den Soundtrack dazu.

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Elvis Presley & Gretchen Wilson – Merry Christmas Baby

Best Blues @ Bluesdiary

When you’re in trouble, the Blues is the man’s best friend.
Otis Spann

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The Blues is the roots and the rest are the fruits.
Willie Dixon

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