Die eiskalte Jahreszeit der Liebe – Roman von Andrew Miller

Andrew-Miller-Die-eiskalte-Jahreszei- der-Liebe_270x380„Leben ist gefährlich“, sagte Mascha und legte
einen triefnassen Arm um mich. „Hat noch keiner überlebt.“

Hier legen die Bankgster zur erfreulichen Abwechslung mal nicht uns aufs Kreuz, sondern russische Gangster legen die Bankgster gekonnt aufs Kreuz und erleichtern sie um Millionen, die sie nie wiedersehen werden. Zu allem Überfluß werden sie dann auch noch von zwei gerissenen Russinnen eiskalt abgezockt. Eine köstliche Story, mehr als gekonnt erzählt! Ein süffisantes Lesevergnügen, das Sie sich gönnen sollten.

Andrew-Miller_360x310

Andrew Miller

A. D. Miller, Jahrgang 1974, studierte Literatur in Cambridge und Princeton. Er arbeitete für „The Economist“ und war von 2004-2007 dessen Moskau-Korrespondent. Miller lebt mit seiner Familie in London.

Sein Debütroman „Die eiskalte Jahreszeit der Liebe“ gelangte im Jahr 2011 auf die Shortlist des Man Booker Prize, des Gold Dagger Award und des Galaxy National Book Award, sowie im Folgejahr auf die Shortlist des James Tait Black Memorial Prize. „Snowdrops“ wurde in über zwanzig Sprachen veröffentlicht, war für den Booker-Preis nominiert und war ein Bestseller in Großbritannien.

Das Buch

Nick dachte, er kennt die Stadt. Seit vier Jahren arbeitet der junge Londoner Anwalt in Moskau. Abends trinkt er mit reichen Geschäftspartnern Wodka und führt ein zielloses Leben. Doch mit Mascha verändert sich alles. Sie zeigt ihm eine andere Welt, ein Leben als Drahtseilakt. Nick merkt, dass alles seinen Preis hat. Vor allem die Liebe. A.D. Miller erzählt stilvoll und fesselnd, mit Blick für Details und einem unvergesslichen Gespür für Stimmungen, die nuancierte Charakterstudie eines Mannes im freien Fall. Geheimnisvoll schillernd, cool und brennend. Und sehr gefährlich. – Verlagsinfo

Die Leser

„Snowdrops“ lautet der Originaltitel dieses Debütromans, mit dem es der britische Journalist Andrew D. Miller auf Anhieb auf die Shortlist des Booker Prize geschafft hat. Wie ein Motto ist dem Text ein Wörterbucheintag vorangestellt. Snowdrop heißt auf englisch nämlich nicht nur Schneeglöckchen, im Moskauer Slang kann es auch eine Leiche sein, „die im Winterschnee vergraben oder versteckt liegt und erst bei Tauwetter zum Vorschein kommt“. Und schon sind wir mittendrin im sinnlichen, zynischen, gewalttätigen, sexistischen, faszinierenden, korrupten, testosteron- und adrenalingeschwängerten Moskau der ersten Putin-Ära, aus dem A.D. Miller als Korrespondent für den „Economist“ berichtet hat und in dem nun sein Romanprotagonist Nick Platt als britischer Anwalt Finanzgeschäfte koordiniert.
Es bleibt spannend bis zum Schluss. Die Geschichte ist elegant und pointiert, vielleicht manchmal etwas salopp erzählt und voller genauer, sensibler Beobachtungen. – DR Kultur

„Die eiskalte Jahreszeit der Liebe“ überzeugt vor allem deswegen, weil einem Russland und das Leben dort so anschaulich näher gebracht werden. Wunderbar aufklärend fand ich auch, was der Autor über das Boni-Wesen der heutigen Banken ausführt, denn in den Massenmedien habe ich davon bislang nichts gelesen: „Ehrlich gesagt, selbst die Banker kümmerte es damals nicht besonders, ob die Banken, für die sie arbeiteten, ihr Geld auch zurückbekamen. Sie verdienten ihre Boni schon fürs Austeilen und würden vermutlich längst versetzt oder befördert worden sein, ehe die Russen oder wer auch immer mit den Rückzahlungen auch nur in Verzug geraten konnten.“ – Buchkritik.at

Andrew Miller

Bitte besuchen Sie : Rudis Bibliothek : Herzlich Willkommen

Banner-Buch-Tablet_480x120_thumb2142

Viewed 2871 times by 917 viewers

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.