Running Scared – Paul Walker als Gangster mit Herz

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Meine Vorliebe für Krimis mit Herz dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein. Mit “Running Scared” gesellt sich nun ein weiterer Streifen in diese Kategorie. Diesmal gibt der viel zu früh bei einem Autounfall gestorbene Paul Walker den Gangster mit Herz, und er hat eine ganze Menge davon! Auch “Running Scared” steht natürlich ganz oben auf meiner Film-Hitliste. Auch wenn die Liebe nicht zu kurz kommt, ist “Running Scared” doch ein extrem harter und verstörender Film, der viele Fragen aufwirft und nur wenige beantwortet. Aber das tun alle guten Filme: Sie stellen uns Fragen und erwarten die Antworten von uns. Also nehmen Sie sich etwas Zeit für diesen hochdramatischen Film, denn gutes Kino ist nun mal kein Fastfood. Guten Appetit & Gute Verdauung!

Joey Gazelle ist ein kleiner Gangster, der für die richtigen Übeltäter die Mordwaffen verschwinden lassen soll. Doch anstatt das zu tun, versteckt er sie lieber in seinem Keller. Bis sein Sohn und dessen Freund Oleg ihn dabei beobachten. Oleg stielt eine der Waffen, tötet damit seinen Vater, nachdem dieser Olegs Mutter geschlagen hat und ist nun auf der Flucht. Doch am schlimmsten trifft es Joey, der die ganze Misere zu verantworten hat und dem das Wasser nun bis zum Hals steht! – Kabel eins

Neben der aberwitzigen Hatz nach der Tatwaffe (bei welcher der Held noch nebenbei Beweise vor der Polizei verstecken muß) ist es dann auch Kramers Inszenierung, die den Film so sehenswert macht. Farbfiltereinsatz, Fast Forward und Fast Rewind bei Rückblenden und Kamerafahrten, welche die Flugbahn von Projektilen nachzeichnen, gehören zum Repertoire des Films. Gleichzeitig begeht Kramer nicht den Fehler, derartige Stilmittel zu inflationär einzusetzen, sondern bringt sie sinnvoll in seine Geschichte ein. Eine weitere Leistung muß man Kramer ebenfalls anrechnen: Er schafft es, Paul Walker, den man sonst als Sunnyboy kennt, zum Schauspielern zu motivieren und das sogar richtig überzeugend. Von daher kann man jedem, der sich von einem gewissen Maß an Härte und Zynismus nicht abschrecken läßt, Running Scared nur ans Herz legen, denn Kramers Film ist nicht nur erfrischend unangepaßt, sondern auch wirklich spannend und fabelhaft inszeniert. – Schnitt

„Running Scared“ ist alles andere als gemütliches Popcornkino. Durch seine explizite Gewaltdarstellung und die gute Story fesselt der Film trotzdem an den Kinosessel und weiß vor allem durch die vielen Wendungen in der Geschichte zu punkten. Wer gerne auf Action mit gewissen Tiefgang steht, sollte den Weg in Kino wagen und sich so selbst von den Qualitäten von „Running Scared“ überzeugen. – Sneakfilm

Running Scared

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Unsere Augen verschaffen uns eine Menge Freuden.
Robert Walser

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