Das dänische Serienwunder „Die Erbschaft“ @ Arte

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Die Erbschaft @ Arte

das dänische Serienwunder – SZ
ein Fernsehserienwunder – WELT
bestes Serienfernsehen – SPIEGEL

eine sorgfältig gearbeitete Qualitätsproduktion – FAZ

Arte hat wieder einmal sein scharfes Auge auf eine gute Serie geworfen: gestern Abend habe ich mir auf einen Sitz die ersten drei Folgen des dänischen Familiendramas „Die Erbschaft“ reingezogen. Tun Sie’s auch, es lohnt sich! Kein Zeitung, die diesen dänischen Serienerfolg nicht in den höchsten Tönen lobt, wissen Google & Wikipedia zu berichten.

Das Wort „Familienbande“
hat einen Beigeschmack von Wahrheit.
Karl Kraus

Es ist schade, dass der 2013 produzierte Zehnteiler „Die Erbschaft“ erst jetzt ins Deutsche Fernsehen kommt – nach Serien wie „Blutsbande“ aus Schweden oder „Bloodlines“ von Netflix muss man sich etwas aufraffen, bevor man die nächste Serie zum Ökosystem Familie in Angriff nimmt. Doch gerade jetzt zu zögern wäre falsch. „Die Erbschaft“, geschrieben von Maya Ilsøe, ist eine sorgfältig gearbeitete Qualitätsproduktion, die bedächtig und intelligent vom Umfeld der fiktiven dänischen Künstlerin Veronika Grønnegård erzählt. Wer gemessenes Erzählfernsehen mit feingezeichneten Figuren schätzt, kann seine Zeit dem dänischen Familien-Psychogramm „Die Erbschaft“ bedenkenlos widmen. – FAZ

Was passiert mit einer Patchwork-Familie, wenn das Testament der Mutter alle brüskiert? „Die Erbschaft“ ist das neueste Beispiel für das dänische Serienwunder.SZ

Wie das „Erbe der Guldenburgs“ – nur in richtig gut. Eltern hinterlassen Kindern Güter und Geheimnisse. Wozu das führt, handelt Pernilla Augusts Serie „Die Erbschaft“ ab. In Dänemark längst Kult, läuft sie nun bei uns an. Ein Plädoyer fürs Matriarchat. Ein Fernsehserienwunder, das sich einem Matriarchat verdankt. – WELT

Ihre Figuren, ob die ehrgeizige Gro oder die emotional gebeutelte Signe, sind durchdacht und überzeugend – und dermaßen entgegen jeglicher Klischees konstruiert, dass man die Serie am liebsten als Anschauungsmaterial für einen deutschen Drehbuchkurs empfehlen würde.taz

Fast möchte man aber das Schauen der DVDs empfehlen, denn noch stärker als bei den dänischen Krimi-Formaten kommt der Serie die Möglichkeit zum Non-stop-Gucken entgegen. „Die Erbschaft“ nimmt sich nämlich einiges an Zeit, um ein Netz aus Täuschungen, Verletzungen und Lebenslügen auszuwerfen. In diesem verfangen sich die Hauptfiguren dafür um so nachhaltiger – und ihnen bei ihren zunehmend verzweifelten Befreiungsversuchen zuzuschauen, ist bestes Serienfernsehen. Wie fürs dänische Fernsehen üblich, besticht „Die Erbschaft“ durch die hervorragende Besetzung und die exzellente Ausstattung, die ebenso auf die Optik setzt wie auch die Figurenzeichnung perfektioniert.SPIEGEL

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Unsere Augen verschaffen uns eine Menge Freuden.
Robert Walser

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