Sin Nombre – Brutales Gang-Drama

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Gestern wurden wir mit L.A. Confidential verwöhnt, und heute gibt’s schon wieder einen cineastischen Leckerbissen für uns Filmfeinschmecker: Sin Nombre = Ohne Namen. Namenlose Menschen in namenlosem Elend kriegen Sie hier zu sehen. Von Leben ist hier schon lange keine Rede mehr, nicht einmal das Überleben gelingt. Ein brutales Gang-Drama im Stile von City of God und Amores Perros erwartet Sie. Nichts für zarte Gemüter. Das mit dem cineastischen Leckerbissen ist also nicht wörtlich zu nehmen, denn es handelt sich wieder um einen verdammt düsteren und bedrückenden Film, den man aber unbedingt gesehen haben muß. Gutes Kino ist nun mal kein leicht verdauliches Fastfood. Also nehmen Sie sich etwas Zeit zum Verdauen. Guten Appetit & Gute Verdauung!

„El Caspar“ (Édgar Flores) ist 18 Jahre alt und Mitglied einer Gang. Die junge Sayra (Paulina Gaitan) hat es ihm angetan. Sie will sich mit ihrem Vater (Gerardo Taracena) und ihrem Onkel (Guillermo Villegas) als blinde Passagiere in einem Zug bis in die Staaten durchschlagen – El Caspar bricht gewaltsam aus seiner Gang aus, um ein neues Leben mit Sayra zu beginnen. Seine ehemaligen Kameraden aber wollen das nicht zulassen, verfolgen ihn und haben dabei Mordlust in den Augen und Pistolen im Hosenbund. Sie kommen immer näher… – Filmstarts

Schätzungen  zufolge verfügt die Mara Salvatrucha über rund 100 000 Mitglieder. Gegründet wurde sie in den 80er-Jahren von salvadorianischen Immigranten in L. A., um sich gegen lokale Hispano- und Schwarzengangs zu verteidigen. In­zwischen hat sich die Mara zu einer militärisch organisierten Verbrecherorganisation ent­wickelt, die u. a. in Mexiko, El Salvador, Guatemala und Honduras gegen verfeindete Gangs, die Zivilbevölkerung und die Polizei vorgeht. – Cinema

Eine ebenso intensive wie beklemmende Reise in die bizarre Gangrealität Lateinamerikas liefert Sin Nombre. Fesselnd, faszinierend und erschreckend zugleich sind die Einblicke, die in diese Lebewelten weitab unserer Normalität gewährt werden und zugleich vorhersehbar schreitet die Handlung ab einem bestimmten Zeitpunkt voran. Grundsätzlich kann die Kombination aus Thriller, Roadmovie und Liebesgeschichte als gelungen angesehen werden. Und auch die konsequent fatalistische Haltung ist glaubwürdig, nur die dramaturgische Balance, die nicht ganz hinhaut, verhindert schlussendlich, dass Sin Nombre zum Meisterwerk gerät. – MovieMaze

Sin Nombre

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