Freenet zieht den Schwanz ein – und fährt ihn wieder aus

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Freenet zieht den Schwanz ein –

In dem Artikel Freenet komplett – Lausige Loser berichtete ich am 11. Februar 2008 darüber, wie Freenet bei mir doppelt abzukassieren versuchte:

Jetzt mailen Sie mir zu allem Überfluß und Überdruß auch noch eine Rechnung über DSL 2000, obwohl ich längst einen DSL 16000 Anschluss bei Ihnen habe. Wenn Sie es wagen, die 26,03 Euro von meinem Konto abzubuchen, werde ich den Betrag sofort zurückbuchen lassen und Strafantrag wegen Abrechnungsbetrug stellen.

Natürlich haben diese Loser abgebucht. Nicht einmal, dreimal. Und ich habe dreimal zurückgebucht. Daraufhin bekam ich Post von den Freenet-Anwälten, die dann Post von meinem Anwalt bekamen usw. usf. Jetzt endlich kriegt mein Anwalt wieder Post von deren Anwälten, wie’s scheint die letzte in diesem Sauspiel, aber sicher ist das nicht, denn Freenet ist bekanntlich für so manche Überraschung gut.

Sehr geehrte Damen & Herren,

wir beziehen uns auf Ihr Schreiben vom 30.6.2008 und teilen Ihnen mit, dass wir das Verfahren einstellen werden. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass jede Partei die eigenen Kosten selbst trägt.

Mit freundlichen Grüßen
– Harders –

Ein erster Teilerfolg in meinem unermüdlichen Kampf gegen Freenet, immerhin. „Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass jede Partei die eigenen Kosten selbst trägt.“ Man lasse sich das mal auf der Zunge zergehen: schmeckt schon wieder nach Scheiße, würde ich sagen. Wann dieser beschissene Freenet-Geschmack im Mund wohl endlich wieder verschwindet? Kein Wort des Bedauerns, keine Entschuldigung, kein Schmerzensgeld, kein Schadenersatz, nichts. Diese Leute haben absolut keinen (Geschäfts-) Stil. Meine Eltern haben mir beigebracht, daß ich immer und überall die Verantwortung für das zu übernehmen habe, was ich getan oder unterlassen habe. Wo die Freenet-Freaks wohl aufgewachsen sind?

Also keine Entschuldigung und kein Schadenersatz. Macht nichts. Ich schätze der Schaden, den ich Freenet mit meiner minutiösen Berichterstattung über die mehr als schäbigen Freenet-Praktiken zugefügt habe, dürfte um einiges größer sein als der Schaden, den Freenet mir zugefügt hat. Und ich arbeite weiter dran, daß Freenet möglichst Hunderte potentielle Kunden verliert, wenn sie von diesen Freenet-Schweinereien hier erfahren.

– und fährt ihn wieder aus

Also keine Entschuldigung und kein Schadenersatz. Im Gegenteil. Wie sich’s für Freenet gehört, setzt Freenet sogar noch eins drauf. Ich bekam wieder Post von den Freenet-Anwälten. Neues Aktenzeichen, neues Spiel, die Kugel rollt, es darf wieder gesetzt werden:

Sehr geehrter Herr Lehnert,

wir zeigen an, dass wir die freenet AG, 24782 Büdelsdorf vertreten.

Die freenet AG hat uns mitgeteilt, dass Sie nach erteilter Rechnung für die von ihr erbrachten Telekommunikations- bzw. Internetdienstleistungen noch einen Betrag in Höhe von EUR 126,41 schulden.

Wir fordern Sie auf, den umseitig aufgeführten Betrag …

usw. usf. Ich erspare Ihnen den Quatsch. Es reicht, wenn ich mich damit rumplagen muß. Hauptforderung 126,41 Euro plus Rechtsanwaltsgebühren plus Verzugsschadenersatz plus Zinsen plus Auslagenpauschale macht 178,63 Euro. Wofür? Wenn Freenet etwas erbracht hat, dann bestimmt keine „Telekommunikations- bzw. Internetdienstleistungen“, denn sonst hätten sie von mir ihr Geld dafür bekommen und ich wäre nicht zu T-Mobile gewechselt. Was könnte Freenet also erbracht haben? Wissen Sie’s? Mir fällt nichts ein. Das vielleicht: den Beweis der eigenen Unseriosität und Inkompetenz. Aber mehr fällt mir dazu wirklich nicht ein.

Die Kugel rollt also wieder und es darf wieder gesetzt werden. Wie setzen Sie?

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